Traumapädagogik

Die Traumapädagogik entwickelt sich zunehmend als eigenständige Disziplin. Traumapädagogik und traumzentrierte Fachberatung (als Zusatzmodul geplant) haben sich in den letzten Jahren nicht nur als sinnvolle, sondern als oftmals notwendige Ergänzung wie auch Begleitung von ggfs. erforderlicher Traumatherapie - gerade in den unterschiedlichen Bereichen der Jugendhilfe – erwiesen. Es wird nicht mehr in Frage gestellt, dass Traumapädagogik, traumzentrierte Fachberatung und Traumatherapie als sich notwendige und sinnvoll ergänzende Ansätze zu betrachten sind. Traumapädagogik fokussiert die innere und äußere Stabilisierung, ermöglicht korrigierende Erfahrungen traumaspezifischer Erwartungen und Einstellungen, und unterstützt die Integration und Bewältigung von belastenden/traumatischen Erfahrungen. Sie stellt für die angestrebte Stabilisierung der Klienten die erforderliche äußere Sicherheit dar. Ziel der Weiterbildung ist die fundierte Vermittlung der Traumapädagogik sowie der traumzentrierten Fachberatung in Theorie und Praxis wie auch die persönliche Weiterentwicklung in Bezug auf die Konfrontation mit traumatischen Lebensumständen und deren Folgen. Hierzu sind die Elemente der Supervision und der Selbsterfahrung unabdingbare Bausteine der Weiterbildung.

Zertifizierung nach den Richtlinien der DeGPT und des FV Traumapädagogik

Die angebotene Weiterbildungsreihe Traumapädagogik 2020-2022 des LIFT - Laloba Institut für Fortbildung und Traumapädagogik Ruhr entspricht den Ausbildungs-Curricula der DeGPT- und des FV Traumapädagogik. - Mit Erreichen der Weiterbildungsreihenziele und Erfüllung der Vorgaben (u.a. Teilnahme an allen Modulen, der Abschlussarbeit, der mündlichen Prüfung etc.) kann neben dem Zertifikat unseres Institutes ein entsprechendes Zertifikat der vorgenannten Fachverbände beantragt werden.